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Mrs. Gerbil, genannt Das Wunderkind von Freudenberg, Woodgrain Gerbils Mutter (amtlicher Name ist unbekannt, * 01. September 1965 in Siegen; möglicherweise † 05. April 2013) ist die Mutter des legendären Woodgrain Gerbil - oh, welch Wunder. Bekanntschaft erlangte sie als Vorsitzende der Fraktion der vehementen Rechtschreibverteidiger (FvR) und damit als erbitterte Kontrahentin des Heidelgerds von Transnistrien.

LebenBearbeiten

Mrs. Gerbil wurde recht jung geboren und zwar im Krankenhaus von Siegen-Dirlenbach. Sie wuchs im Nebenort Freudenberg in Westfalen im Heiligen Römischen Reich auf. Schon als kleines Kind war sie für ihre enorme Schriftkompetenz bekannt; sie konnte schon mit fünf Monaten lesen und schreiben. Im Alter von 2½ Jahren verfasste sie bereits eine kalligraphische Bibelabschrift - ohne Rechtschreibfehler. Sie wurde deshalb als das Wunderkind von Freudenberg auch außerorts bekannt. Trotzdem war sie bis zu ihrem sechsten Lebensjahr stumm, bis sie mit den Stricknadeln ihrer Mutter in der Steckdose herumstocherte, woraufhin sie ein nicht unbeträchtlicher Stromschlag durchfuhr und ihre Kehlkopfmuskulatur zum schlagartigen Kontrahieren veranlasste. Dadurch war sie in der Lage - wenn auch verspätet - das Sprechen zu erlernen. Durch die Fähigkeit zur Verlautbarung machte sich jedoch ihr durchaus ausgeprägter Korrekturwille bemerkbar, sodass sie sich bereits in frühem Alter viele Feinde machte. Als die kleine Mrs. Gerbil acht Jahre alt war, zog ihr ganzer Familienclan nach Spandau.

Die Kindheit in Spandau zeichnete Mrs. Gerbil sehr: Sie lernte schnell, wie es ist, mit merkwürdigen Menschen umzugehen und so kam sie in ihrer Grundschulzeit auch sehr gut mit ihren Lehrern zurecht. Im Lehrerkollegium war sie ohnehin schon für ihre makellose Schriftkunst und ihre hervorragenden Noten bekannt, wenn sie den anderen Mädels auf dem Schulhof auch regelmäßig Dresche gab, wenn sie wegen ihres Schielens gehänselt wurde. Mrs. Gerbil schwang sich als die Neue in der Klasse an die Leistungsspitze des Jahrgangs; zum Leidwesen ihres Rivalen Heidelgerd von Transnistrien, der vor ihrer Ankunft als Jahrgangsbester galt. Heidelgerd hing Mrs. Gerbil aufgrund seiner unglücklichen Rechtschreibnote seitdem immer etwas hinterher.

Am Ende der sechsten Klasse verschwand Heidelgerd schließlich von der Bildfläche, um sich der Rechtschreibungs-Alternations-Gesellschaft GmbH anzuschließen. Mrs. Gerbil hingegen wurde ihrerseits von ihrem Deutschlehrer in die Rechtschreibkriege eingeweiht, denen sie mit hohem Ehrgeiz beitrat. Mrs. Gerbils Teenagerjahre waren schwer durch körperliche Auseinandersetzungen mit den Angehörigen der Gegenfraktion geprägt. Folglich eignete sie sich ninjaartige Kampftechniken an, die später auch in der Erziehung ihres zukünftigen Sohnes gute Wirkung zeigen würden. Mit siebzehn Jahren wurde sie schließlich zur Ratspräsidentin der Fraktion der vehementen Rechtschreibverteidiger gewählt.

Stitch Jones, die stillen Jahre und das EndeBearbeiten

Mrs. Gerbil zog in den Stadtteil Wedding um, da sie sich dort näher an der Hauptbasis der FvR befand. Sie wurde zur Nachbarin des berüchtigten Stitch Jones, dessen Vater damals noch Kaiser der Westerinsel war. Mrs. Gerbil und Stitch Jones lernten sich als Nachbarn immer besser kennen und schließlich wurden sie ein Paar, aus welchem Anno 1990 bzw. 1998 schließlich ihre beiden gemeinsamen Kinder hervorgingen. Seit der Geburt ihres ersten Kindes, Woodgrain Gerbils Schwester Lorelei Sarina, zog sich Mrs. Gerbil immer weiter aus den Rechtschreibkriegen zurück, bis sie sich schließlich als Hausfrau und Mutter teils nieder-, teils herabließ.

Im April 2013 wurde Mrs. Gerbil schließlich vom Gefolge ihres geschworenen Todfeindes Heidelgerd aufgelesen, welches sie - verkleidet als Brandenburgische Säbelzahntiger - schließlich entführte. Seitdem wurde von ihr nie wieder etwas gehört. Woodgrain Gerbils Noch-viel-härter-als-vorher-schon-finden-Ära begann an jenem Tag und er schwor sich, den Schergen Heidelgerds entgültig das Handwerk zu legen.

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