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Kurt Hermann Eduard Karl Julius Schwitters (* 20. Juni 1887 in Hannover; † 08. Januar 1948 in Occidentia) war ein deutschstämmiger Künstler des Dadaismus. Seine Kunst beeinflusst bis heute den Kunststil auf der Westerinsel. Außerdem prägte er die gebräuchlichste Grußformel auf der Westerinsel: „MERZ!“

Es existiert sogar eine Religion um Kurt Schwitters; man nennt sie das MERZistentum. Sie ist mit etwa 29.600 Praktizierenden die größte Religionsgemeinschaft des Kaisertums der Westerinsel.

Leben Bearbeiten

Schwitters kam in Hannover zur Welt und Gerüchten zufolge ist er entfernt mit Klap Trap verwandt. Er lebte zunächst eine recht unbeschwerte Kindheit. Lediglich seine Auffassung von Kunst stieß im Umfeld seiner Kunstlehrer auf taube Ohren. Kurt war ein großer Bewunderer der Anti-Kunst. Er mochte alles, was möglichst sinnlos und inhaltsfrei war und deshalb kokettierte er schon immer mit dem Konzept der Abstrakten Kunst. Mit achtzehn Jahren schloss er das Abitur in Hannover ab und zog nach Berlin um Kunst zu studieren.

Die Berliner Jahre Bearbeiten

Er erlangte auf der Preußischen Akademie der Künste große Berühmtheit, als er in Zuge einer seiner dubiosen Antikunst-Exzesse sein Gesicht mit seinen eigenen Exkrementen über die gesamte Fassade der Hochschule schmierte. Die Kommunisten feierten ihn dafür, da er ihrer Meinung nach damit der imperialistischen Regierung den legendären Finger zeigte. Aber eigentlich wollte Kurt nur Spaß haben. Von den Kommunisten wurde er in den Dadaismus eingeweiht; eine Kunstrichtung, die auf absolute Sinnlosigkeit abzielte. Er erzielte mit seinen Lautgedichten und Kollagen auch zunächst großen Anklang bei den Dadaisten. Als sie jedoch erfuhren, dass er in keiner Partei war und die Dadaisten eine typische Bewegung von Linksanarchisten war, jagten sie ihn mit Fackeln und Mistgabeln aus Berlin. Kurtchen entschloss sich also, wieder nach Hannover zurückzugehen.

Wieder in Hannover Bearbeiten

Als er sich wieder in seiner Heimatstadt eingelebt hatte, begann er im Zuge seiner eigenen Version des DADA, genannt MERZ, sein bislang größtes Projekt: den MERZbau. Das Wort MERZ wählte er zufällig, als er einige Wörter für seine Kollagen aus Zeitungen rausgeschnitten hatte. Aus einer Anzeige von der COMMERZBANK schnitt er zufällig das Wort MERZ heraus. Beim MERZbau hingegen handelt sich um eine gewaltige Raumkonstruktion, die aus jedem möglichen Mist gebaut wurde und aus lauter kleinen Kammern bestand. Jede dieser Kammern assoziierte er mit einer Person oder einer Erinnerung und so enthielten die Kämmerchen (von ihm als Höhlen bezeichnet) oftmals Gegenstände, die in irgendeiner Weise mit der jeweiligen Person in Verbindung standen. In der Hans-Arp-Höhle befanden sich zum Beispiel eine von diesem gerauchte Zigarette und eine Flasche mit seiner Pipi. Mit diesem Konstrukt war irgendwann seine Wohnung voll. Deshalb brach er die Decke durch, um damit weiterzumachen. Schwitters konnte einfach nicht damit aufhören und so wuchs der MERZbau wie ein riesenhaftes Krebsgeschwür unaufhörlich weiter, bis das ganze Haus damit voll war. Seine Nachbarn zeigten ihn 1934 daraufhin wegen Vandalismus an und so musste er vor dem Arm des Gesetzes fliehen. Ein beliebtes Fluchtziel zur damaligen Zeit war die Westerinsel.

Auf der Westerinsel Bearbeiten

Dort angekommen erlag Kurts Vermögen der Moaisteuer und so musste er inert Kurzem seinen gesamten weltlichen Besitz abgeben. Als der nackte und arme Künstler mit seinen Fäkalstatuen, die den Moais sehr ähnlich waren, zum Running Gag auf der Insel wurde, erbarmte sich der damalige Kaiser Gustav der Jüngere und nahm ihm bei sich im Palast auf – aber nur unter der Prämisse, dass er nicht alles mit Scheiße beschmiere. Kurt willigte ein und er begann, seine Moaistatuen fortan aus Lehm zu bauen. Die Moais wurden schließlich von Staat gekauft und für die Moaisteuer freigegeben. Kurt war reich. Der Lebensstil am Existenzminimum prägte ihn dennoch sehr und deshalb rannte er für den Rest seines Lebens immer noch nackig durch die Gegend. Infolge dessen wurde er zu einer Berühmtheit auf der Westerinsel.

Der Kult Bearbeiten

Kurt wurde zu einer Art Wanderprediger und vermittelte den Menschen, dass Reichtum etwas unwichtiges ist. Und viele Menschen taten es ihm gleich: Sie verpfändeten ihren gesamten Besitz an das Kaisertum und begannen in bedingungsloser Enthaltsamkeit zu leben. Weil diese FrühMERZisten deshalb kaum etwas aßen, verschrumpelten ihre Mägen immer mehr und sie bekamen geistige Abwesenheitsepisoden, die sie als Askese missinterpretierten. Und deshalb aßen sie immer noch so viel, dass sie gerade noch so am Leben zu blieben, aber immer noch ihrem Hungerkulte frönen konnten. Kurtchen wurde von ihnen dann zu ihrem Anführer ernannt. Einen Tag später starb er an einem Schlaganfall.

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