Fandom


Kaiser Woodgrain Gerbil (amtlich Lucas Max Bernd von Bleifuß, * 26. Oktober 1998 in Berlin, Preußen) auch bekannt als Imperator Oberschulrat ist angehender Lehrer für Latein, Anführer der Reinickendorfer Sezessionsbrigade (RSB), Ehrenvorsitzender der Partei der Legalisten und seit dem 15. Juli 2018 Teilzeitmonarch des Kaisertums der Westerinsel. Er ist der Sohn des berühmt-berüchtigten Bleifußes Stitch Jones und Ur-Ur-Ur-Urenkel des Old Joe.

PersönlichkeitBearbeiten

Woodgrain Gerbil hat einen eigensinnigen Humor. Er schafft gerne Personenkulte. Die bisher schlimmste Ausuferung in dieserlei Hinsicht war seine Anbetung des Dadaisten Kurt Schwitters (damals beendete er jeden einzelnen Satz mit "MERZ!"). Anfänglich gibt sich Woodgrain Gerbil als ein ausnehmend manierlicher, charmanter und prüder Mensch. Doch je näher man ihn kennenlernt, desto stärker scheint seine faule, von schwarzem Humor getränkte, Seele durch. Außerdem trägt er gerne Anzüge, um seinen proletarischen Hintergrund zu kaschieren. In jedem Falle ist er aber ein Klugscheißer, Korrekturfanatiker und Rechthaber – aber das muss man wohl sein, wenn man Lehrer werden möchte. Außerdem ist furchtbar altmodisch, mag Schwarzweißfilme und hört gerne 60er-Jahre-Musik, vor allem die Beatles, weil er so individuell ist.

Meistens ist Woodgrain Gerbil relativ höflich, außer zu seinem Freund Johann, der im Privatleben manchmal als Sklave herhalten muss. Und wenn er League of Legends oder Overwatch spielt, wird aus dem eigentlich recht ruhigen, heiteren Menschen die Definition des Tourette-Syndromes.

Wenn Woodgrain Gerbil von Kommunisten hört, dann stellen sich ihm die Nackenhaare auf, er bekommt Schweißausbrüche und Vietnam-Flashbacks. Auf seinem Gymnasium waren nämlich sehr viele Kommunisten, mit denen er sich im Politikunterricht oft anlegen musste, obwohl er nur seine Meinung verkünden wollte. Denn wenn man behauptet, dass die Idee hinter Kapitalismus im Grunde garnicht so schlecht ist, ist man für Kommunisten schnell sowas wie Satan. Man erkennt also, warum er nicht sonderlich gut auf sie zu sprechen ist. Eine besondere Abneigung hegt er gegen Katja Kipping.

Seine Rindheit, also sein Leben als Kuh bevor er wiedergeboren wurde, verbrachte er in Reinickendorf.

Leben Bearbeiten

Das Leben des Woodgrain Gerbil ist ein stetiges Auf und Nieder. Er wuchs im berühmten Ghetto von Berlin-Wedding auf, bis er an seinem achtzehnten Geburtstag von seinem Vater - und damals auch amtierenden Kaiser der Westerinsel - zu seinem vorzeitigen Amtsantritt berufen wurde. Eigentlich wird der Thronfolger erst mit dem Ableben seines Vorgängers zum Kaiser der Westerinsel ernannt, doch weil Stitch Jones durch sein Amt nicht mehr so viel Zeit mit seinen motorradfahrenden Rowdy-Kumpeln verbringen konnte, gab er dieses vorzeitig ab. Woodgrain Gerbil kam das sehr gelegen, denn so musste er sich keine Gedanken mehr um die Finanzierung seines Lehramtsstudiums in Latein und Informatik machen. Denn wie wir ja alle wissen: Die Westerinsel ist stinkreich.

Die große Lebenskrise Bearbeiten

Woodgrain Gerbil verlor seine Mutter im zarten Alter von vierzehn Jahren, als sie von einem Rudel brandenburgischer Säbelzahntiger entführt wurde. Seitdem hat er seine Mutter nie wieder gesehen. Wenige Wochen später stellte sich heraus, dass die Säbelzahntiger in Wirklichkeit nur verkleidete Schergen des Heidelgerds von Transnistrien, des geschworenen Todfeindes Woodgrain Gerbils, waren. Als er das erfuhr, schwor sich Woodgrain Gerbil, Heidelgerd von Transnistrien noch viel härter zu finden, als ohnehin schon. Da er sich das zu diesem Zeitpunkt schon vorher einmal schwor, wird auch von der Noch-viel-härter-als-vorher-schon-finden-Ära des Woodgrain Gerbils gesprochen.

Das legendäre Tagebuch des Woodgrain Gerbil und die mythischen Rechtschreibkriege Bearbeiten

Der Historiker und Hobby-Prophet Goodgrain Werbil behauptete vor kurzem, eine Besessenheitsepisode gehabt zu haben, im Zuge welcher ihm von einer göttlichen Stimme das Tagebuch des Woodgrain Gerbil diktiert worden sei. Gemäß des Inhaltes des Tagebuchs sei Woodgrain Gerbil, zu einer unbekannten Zeit, den tausende Jahre im Untergrund wütenden Rechtschreibkriegen beigetreten, von denen alle glaubten, dass sie nur ein altertümlicher Mythos seien. Im Rahmen dieser Kriege täuschte die Rechtschreibungs-Alternations-Gesellschaft GmbH - der Antagonist der Fraktion der vehementen Rechtschreibverteidiger (FvR), der Woodgrain Gerbil laut Goodgrain Werbil angehöre - eine bestehende Bereitschaft zum Beenden dieser tausende Jahre andauernden Fehde vor. An einem unbekannten Tag im Herbst sei Woodgrain Gerbil mit einer Batterie an Handlangern in die Katakomben der Rechtschreibsünder eingeladen worden, um an den vermeintlichen Friedensverhandlungen teilzunehmen. Dort traf er auf seinen geschworenen Todfeind Heidelgerd von Transnistrien, der als Anführer der Rechtschreibungs-Alternations-Gesellschaft GmbH fungierte und sich scheinbar für eine entgültige Aussühnung bereit erklärte.

Im Zuge eines, im Interesse der anstehenden Friedensverhandlungen stattfindenden, Privatdiners zwischen den beiden, lernten sich beide auf eine ganz andere Art und Weise kennen. Woodgrain Gerbil durchzog das Gefühl, endlich einen Seelenverwandten gefunden zu haben. Tatsächlich aber sei dies alles Teil von Heidelgerds finsterem Plane gewesen; denn er verlas Woodgrain Gerbil einige schriftliche Ergüsse aus dem Werk Die besten Flachwitze des Jahres MMXVI. Dies lockte ihn nun entgültig in die falsche Gewissheit, das persönliche Zerwürfnis zwischen den beiden ewigen Feinden sei begraben. Anschließend sollten sie von dem legendären Lachsfilet speisen, von welchem Heidelgerd so schwärmte. Was Woodgrain Gerbil aber nicht wusste, war aber, dass der Koch auf Befehl seines Herren absichtlich die große Rückengräte, die berüchtigte Gräte der tausend Asphyxien, im Filet ließ, damit Heidelgerd endlich über Woodgrain Gerbil obsiegen konnte. Der Legende nach ging dieser tatsächlich an dieser Gräte zugrunde. Sein Geist wandele nun bis in alle Ewigkeit durch die Fernmeldeleitungen der Welt, um Heidelgerd von Transnistrien zu finden. Der Mythos ist zum Nationalepos der Westerinsel erklärt worden, obwohl Kaiser Woodgrain Gerbil stets einen solchen Handlungsablauf dementierte. Irgendwann fand er sich doch damit ab, weil dadurch mehr Medienaufmerksamkeit auf ihn gelenkt wird und er somit noch mehr Kohle scheffeln kann. Zu seinem Leidwesen wird er trotzdem von seinem Volk als Geisterkönig verehrt und seine Sekretärin Gisela macht deshalb dauernd Witze über ihn.

Das Tagebuch kann man hier lesen.

Der Charme des Woodgrain Gerbil und Wissenswertes Bearbeiten

Woodgrain Gerbil sieht nicht nur verdammt gut aus, er ist auch sehr intelligent, höflich, tierlieb, lustig, temperamentvoll, strebsam, süß, eloquent, vornehm, sanft, hart, gut gebaut und selbstverständlich stubenrein. Falls jemand also noch eine politische Hochzeit mit ihm anstebt, dann nur ran da, Ladies!

Wissenswertes und Privates Bearbeiten

  • Er frönt dem Hobby der Kalligraphie und ist in seinem gesamten Jahrgang für seine schöne Schrift bekannt gewesen.
  • Er wohnt in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Berlin-Tegel.
  • Er beherrscht Deutsch, Latein und ein wenig Esperanto, Französisch, Altgriechisch und Russisch. Ein polyglotter Spinner also. Sein Englisch ist hingegen hundsmiserabel und bei seinem Akzent versteht ihn sowieso keiner.
  • Er hat eine eigene Sprache namens Sednisch mit einem eigenen Alphabet erfunden.
  • Er kann Kyrillisch, Griechisch und Hebräisch lesen.
  • Er ist sehr wertkonservativ.
  • Er ist ein Fan von David Bowie.
  • Sein Idol ist Heinz Erhardt.
  • Seine Lieblingsfächer waren Latein und Physik.
  • Er ist furchtbar schlecht in Mathematik.
  • Er kann das englische th nicht aussprechen.
  • Er kann drei deutsche Dialekte (Norddeutsch, Sächsisch und Ruhrpöttisch) nachmachen und spricht zu Hause Berlinerisch.
  • Er ist ein Fan von den Beatles und anderer 60er-Jahre-Musik.
  • Sein erstes Spiel war Tetris für den GameBoy.
  • Er beherrscht Java, C++, 6502/10-Assembler und ein bisschen HTML, PHP, CSS, C# und Haskell.
  • Er ist in der 13. Klasse sitzengeblieben.
  • Er macht Sozis für alles Übel in der Welt verantwortlich.
  • Er mag Goethe und vor allem seine Liebesgedichte.
  • Er ist Pantheist.
  • Er hat eine Schwäche für Lavendelduft.
  • Seine Lieblingsbücher sind Tractatus Logico-Philosophicus von Ludwig Wittgenstein und Faust I von Goethe.
  • Er fuhr öfters die 25 Kilometer zu seinem Gymnasium mit dem Fahrrad durch ganz Berlin hin und zurück. Er ist also nicht unsportlich.
  • Er hat eine leichte Hörschwäche.
  • Seine Augenfarbe ist blaugrün.
  • Er liebt die Harry-Potter-Reihe abgöttisch und interessiert sich besonders für die Schlangensprache Parsel.
  • Seine Lieblingsfarbe ist grün.

Galerie Bearbeiten

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.